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Wissenswerte Informationen für Wassersportler

UKW-Funkfrequenzen: EMS-Weser-Küstenkanal, Lesum Mittellandkanal

UKW-Funkfrequenzen: EMS-Weser-Küstenkanal, Lesum Mittellandkanal

Schleusenzeiten: Weser, Elbe-Weser Schiffahrtsweg, Lesum

Auf Grund der Tatsach, dass sich die Schleusenzeiten häufiger ändern und deswegen die Aktualität nicht gewährleistet werden kann, werden hier keine Schleusenzeiten mehr aufgeführt.
Aktuelle Schleusenbetriebszeiten für die Weser sind hier zu finden. Eine deutschlandweite Übersicht ist hier abrufbar.

Selbstbedienungsschleuse in Hemelingen

Allgemeines

Die Nutzung ist nur für Kleinfahrzeuge bis zu einer Breite von maximal vier Meter zugelassen. Fahrzeuge über 4 m Breite müssen die Großschifffahrtsschleuse benutzen.

Der Betrieb der Kleinschifffahrtsschleuse erfolgt automatisch durch Selbstbedienung der Nutzer. Die Nutzungsanleitung ist an den Bedienstationen an den Anlegemöglichkeiten ausgehängt.

Abmessungen der neuen Kleinschifffahrtschleuse

Länge der Schleusenkammer: 25,00 m - Breite der Schleusenkammer: 6,50 m

Drempeltiefe: Oberhaupt bei Normalstau (NN + 4,50 m) im Oberwasser: 3,50 m

Unterhaupt bei SKN im Unterwasser: 2,50 m - Brückendurchfahrtshöhe (im oberen Schleusenkanal) bei Normalstau (NN + 4,50 m): 6,80 m

Lage der Brücke: km 362,175

Im unteren Schleusenvorhafen

befinden sich Start- bzw. Warteplätze für Kleinfahrzeuge bis 4,0 m Breite am Schwimmsteg sowie an der Spundwand auf der linken Uferseite vor der Kleinschifffahrtsschleuse.

Auf dem Schwimmsteg befindet sich die Bedienstation für die Bergschleusung.

Für Kleinfahrzeuge über 4,00 m Breite und bei Bedarf auch für Kleinfahrzeuge unter 4,00 m Breite stehen Liegeplätze am rechten Ufer unterhalb der Carl-Carstens-Brücke zur Verfügung.

Im Zufahrtsbereich des unteren Schleusenvorhafens ist eine durch Schiffahrtszeichen gekennzeichnete Engstelle zu beachten.

In der Schleuse

Anlegemöglichkeiten bestehen am Schwimmsteg und an den vorgesehenen Schleusenausrüstungen.

Auf dem Schwimmsteg befindet sich die Bedienstation für die Fortsetzung des Schleusenvorgangs.

Oberer Schleusenvorhafen sowie Schleusenkanal

Hier befinden sich die Start- und Warteplätze für Kleinfahrzeuge bis 4,0 m Breite auf der rechten Seite des oberen Schleusenkanals vor der Kleinschifffahrtsschleuse. Dort ist auch die Bedienstation für die Talschleusung vorhanden.

Für Fahrzeuge über 4,0 m Breite befinden sich die Start- bzw. Warteplätze für die Einfahrt in die Großschifffahrtsschleuse auf der linken Seite vor dem oberen Schleusenkanal.

Sonstige Einrichtungen für die Sportschifffahrt:

Im unteren und oberen Schleusenvorhafen befindet sich jeweils auf der linken Seite eine Rampe, die ins Wasser führt. Sportboote können hier umgetragen werden, sie müssen die Kleinschifffahrtsschleuse dann nicht benutzen. Die Freigabe der Rampen erfolgt voraussichtlich im September d.J. .

Nutzungsanleitung

Diese Schleuse wird von den Bootsführern selbst bedient. Sie geben über Drucktasten die Steuerungsbefehle ein und werden durch Textanzeigen über den aktuellen Zustand der Schleusung informiert. Die Bedienung ist einfach und sicher.

Sie haben am Anlegesteg festgemacht und möchten geschleust werden. Melden Sie Ihren Wunsch durch Betätigung des schwarzen Knopfes an. Auf der Textanzeige sehen Sie, ob Ihre Anmeldung erfolgreich war. Wenn sich das Schleusentor geöffnet hat und das Einfahrtsignal grünes Licht zeigt, fahren Sie bitte in die Schleusenkammer ein und machen Sie am Schwimmsteg in der Schleuse fest. Bitte halten Sie sich in der Kammer innerhalb der gelben Nutzlängenmarkierungen auf. Benutzen mit Ihnen weitere Boote die Schleuse, warten Sie die Einfahrt aller Boote ab.

Danach drücken Sie an der Bedienstation auf dem Schwimmsteg wiederum den schwarzen Knopf, um die Fortsetzung der Schleusung einzuleiten. Nach kurzer Zeit wird das Tor automatisch geschlossen und der Wasserstand in der Kammer wird dem Wasserstand Ihrer Zielrichtung angepasst.

Bitte warten Sie mit Ihrer Ausfahrt, bis sich das Tor vollständig geöffnet hat und das Ausfahrtsignal grünes Licht zeigt. Fahren Sie dann zügig aus, damit der Gegenverkehr die Schleuse nutzen kann.

Gefahrzustände oder Störungen

Bei Gefahrzuständen können Sie die Anlage durch Drücken des roten Not-Haft-Schalters anhalten. Gleichzeitig wird das Betriebspersonal der Schleuse informiert, das sich baldmöglichst um die Behebung der Störung und die Fortsetzung der Schleusung kümmern wird. In diesen Fällen oder bei Störungen der Anlage können Sie über die Rufsäulen auf den Schwimmstegen Sprechkontakt mit dem Betriebspersonal des Wasser- und Schifffahrtsamtes Bremen aufnehmen.

Die Tragfähigkeit des Steges ist auf 10 Personen beschränkt

Die Nutzung aller Einrichtungen erfolgt auf eigene Gefahr unter Ausschluss jeglicher Regressansprüche.

Alle Angaben ohne Gewähr; Quelle: Sportschipper 9/2002 / WSA Bremen

Fahrtstreckenbeschreibung der Hamme

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